18.10.2012

Wasser in der Wüste

  Niko Köbler

Abstract

Vom custom-made SQL-DB-Messaging Antipattern zum JMS-Standard mit Apache Camel

Viele Unternehmen haben eine Standard-Messaging-Lösung (Oracle AQ) im Haus, wissen es aber nicht. Somit werden zur Anwendungsintegration (EAI) teils umständliche und meist proprietäre Eigenentwicklungen und Anti-Pattern über DB-Tabellen und/oder Text-Dateien realisiert, oftmals unter dem Gesichtspunkt “das-wird-schon-gutgehen”. Wenn dazu noch die unterschiedlichen Entwicklertypen wie der DB- oder PL/SQL-Entwickler auf der einen und zwei verschiedene Software-Entwickler (in unserem Beispiel der Java-Typ und der Host-Mensch) auf der anderen Seite aufeinandertreffen, fragt man sich als Architekt beim Review oft, wie das so lange so gut gehen konnte.

Dieser Vortrag beschreibt aus einem realen Projekt, wie aus der beschriebenen Ausgangssituation ohne die Beschaffung von kostenintensiven Lizenzen und Hardware, nur mit vorhandenen Bordmitteln (Oracle Advance Queuing), Open Source Software (Apache Camel), wenig Programmierung (Custom-Java-Code) und überwiegend Konfiguration (XML, DSL), eine neue, flexible und skalierbare JMS-Standard-Lösung ähnlich eines ESBs geschaffen werden konnte, mit der alle Beteiligten nach wie vor in ihrem eigenen Scope arbeiten können, ohne die anderen Entwicklungslager im Detail verstehen zu müssen.

Speaker

Niko Köbler ist freiberuflicher Berater und Software-Architekt für Java Enterprise Lösungen, Integrationen und Web Services. Er berät und unterstützt Kunden verschiedenster Branchen, hält Workshops und Trainings und führt Architektur-Reviews durch. Zudem ist er Co-Organisator der Java User Group Darmstadt (JUG DA) und regelmäßig als Sprecher auf Fachkonferenzen anzutreffen.

Weitere Informationen

Blog-Beitrag von Niko Köbler

Blog-Beitrag von Jörn Hameister

Eine Veranstaltung des iJUG e.V., organisiert durch die JUG Darmstadt.