22.03.2018

Legacy Code meistern in x einfachen Schritten

  Falk Sippach

Ersatzvortrag

Leider musste unser ursprünglich geplanter Referent David Schmitz seinen Vortrag (10 Tipps, um mit Microservices zu scheitern) aus persönlichen Gründen absagen.

Als Alternative wird Falk Sippach einen Vortrag halten. Es gab 3 Themen zur Auswahl. In der Twitter-Abstimmung hat sich knapp das Thema Legacy Code meistern in x einfachen Schritten durchgesetzt.

Zusammenfassung

In einer idealen Welt würden wir nur “neuen” Code schreiben, der natürlich perfekt und wunderschön ist. Wir müßten nie wieder unseren Code anschauen geschweige denn 10 Jahre alte Projekte warten. Ende des Tagtraums …

Leider ist unsere Welt nicht so ideal, unser Code von gestern ist heute schon Legacy. Diesen im Nachhinein zu verstehen, zu erweitern oder darin Fehler zu beheben ist immer eine Herausforderung, insbesondere wenn Tests fehlen.Trotzdem gibt es einfache Möglichkeiten, wie man die Qualität von Legacy Code verbessern kann. Das Wichtigste ist das Einziehen von Fangnetzen, so daß man trotz fehlender Tests guten Gewissens Änderungen durchführen kann. Wer Golden Master, Subclass to Test und Extract Pure Functions an konkreten Beispielen kennenlernen möchte, ist in dieser Session genau richtig.

Sprecher

Falk Sippach (@sippsack) hat über 20 Jahre Erfahrung mit Java und ist bei der Mannheimer Firma OIO Orientation in Objects GmbH als Trainer, Software-Entwickler und Projektleiter tätig. Er publiziert regelmäßig in Blogs, Fachartikeln und auf Konferenzen. In seiner Wahlheimat Darmstadt organisiert er mit anderen die örtliche Java User Group. Falk twittert unter @sippsack.

Weitere Informationen

Folgende Themen standen noch zur Auswahl

JVM Functional Language Battle

Funktionale Programmierung soll so viel ausdrucksstärker sein, aber leider ist dieses Programmier-Paradigma nicht ganz kompatibel zu der prozedural- und objektorientierten Denkweise von uns Java-Entwicklern. Anhand eines kleinen Algorithmus werden wir uns verschiedene Lösungen zunächst im klassischem imperativen Java (vor Java 8) und als Vergleich dazu in alternativen JVM-Sprachen (Groovy, JavaScript, Scala und Frege/Haskell) anschauen und die verschiedenen Lösungen diskutieren. Herauskommen soll eine saubere und verständlichere Struktur, die zu besser les- und wartbarem Code führen wird.

Die gewonnenen Erkenntnisse wollen wir dann letztendlich in Java 8 mittels Streams und Lambda-Ausdrücken umsetzen, so dass jeder Zuhörer die Grundideen der funktionalen Programmierung mit in seine tägliche Arbeit nehmen kann. Es sind keine speziellen Vorkenntnisse in den angesprochenen alternativen Sprachen notwendig, ein solides Verständnis für die Programmiersprache Java genügt.

Kontinuierliche Architekturdokumentation im agilen Umfeld

Man kann zwar an vielen Stellen nachlesen, wie man Architekturdokumentation strukturiert. Aber auf der Suche nach einer praktikablen Handhabung zur Erstellung und Pflege enden die meisten Versuche in der WYSIWYG-Hölle einer Textverarbeitung oder im tiefen Schlund eines Wikis. In diesem Vortrag wollen wir uns anschauen, wie aufbauend auf bestehenden Tools und Textformaten eine möglichst redundanzfreie Dokumentation erstellt und für verschiedene Zielgruppen in ansprechenden Formaten ausgeliefert werden kann. Es wird dabei um Begriffe wie Continuous Documentation und Documentation as Code gehen.

Sponsoren

Das Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung (IGD) stellt uns die Räumlichkeiten zur Verfügung und sorgt auch für unser leibliches Wohl. Vielen Dank dafür. Der übliche Abstecher in den Hotzenplotz nach dem Vortrag entfällt somit - wir bleiben einfach vor Ort!

IGD Logo

Eine Veranstaltung des iJUG e.V., organisiert durch die JUG Darmstadt.