16.01.2019

Eine konkurrenzfähige Architektur für den Lebensmittelhandel

  Ansgar Brauner

Zusammenfassung

Vor drei Jahren haben wir begonnen einen monolithischen Shop in eine Microservice-basierte eCommerce-Plattform zu migrieren und sind dabei von 2 Teams auf heute 180 Entwickler gewachsen. In diesem Vortrag möchten wir unsere, manchmal auch schmerzhaften, Erfahrungen teilen.

Nachdem wir einige Begriffe zu Microservices geklärt haben wollen wir die folgenden Fragen beantworten:

  • Welche Organisationsstruktur wird benötigt um einen vertikalen Softwareschnitt zu fördern und gleichzeitig schnell zu wachsen?

  • Wie definiert man bounded-contexts mit vielen Teams und Features? Gibt es Wege die Teams auf allen Ebenen autonom arbeiten zu lassen?

  • Wie können verschiedene Teams Features unabhängig voneinander entwickeln und in die Produktion bringen?

  • Wie verändert asynchrone Kommunikation mittels Kafka die Art über Entitäten nachzudenken?

  • Wie können verschiedenste Microservices zu einer gemeinsamen Website beitragen? (Und warum man dies vielleicht zweimal entwickelt…)

Wir möchten gerne unsere Interpretation einer Microservice Architektur teilen in der Entwickler die Fäden in der Hand halten und durch Teilhabe einen großen Einfluss auf die entstehende Architektur haben.

Sprecher

Ansgar Brauner (@a_brauner) arbeitet bei der REWE Digital als Software Architect und betreut die Domäne Fulfillment. Seit 2014 arbeitet er bei der REWE Digital um einem von Europas größten Lebensmittelhändlern zu helfen die führende Plattform für den Lebensmitteleinzelhandel aufzubauen. Er hilft 15 Teams möglichst autonom zu arbeiten und und unterstützt die Product Owner dabei technische Aspekte nicht zu vernachlässigen. Ansgar leitet die Java User Group Dortmund und ist sprecher auf internationalen Konferenzen wie der Devnexus, JPrime, JavaOne und dem Javaland außerdem spielt er gerne mit Microcontrollern im IoT.

Accso stellt uns die Räumlichkeiten zur Verfügung und sorgt für unser leibliches Wohl. Vielen Dank dafür. Der übliche Abstecher in den Hotzenplotz nach dem Vortrag entfällt somit – wir bleiben einfach vor Ort!

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Slides / Video

Eine Veranstaltung des iJUG e.V., organisiert durch die JUG Darmstadt.