26.09.2019

Die neue Schule der Softwarearchitektur

  Stefan Toth

Zusammenfassung

In der heutigen Architekturpraxis sind unterschiedliche Denkschulen und Hintergründe anzutreffen. Vertreter der klassischen Architektursicht gehen dabei drastisch anders mit Architekturproblemen um als es Vertreter der neuen Schule machen, die in Start-ups und IT-First-Unternehmen zu finden sind. In dieser Session stelle ich die Sichtweisen, Konzepte, technischen und organisatorischen Prinzipien der beiden Ansätze einander gegenüber und diskutiere die Auswirkungen und wichtigsten Vorteile sowie Nachteile. Evolutionäre Architekturansätze, Eventual Integrity, geringe Zähigkeit als Möglichkeit der weichen Governance, Servant-Leadership-Modelle für Architekten, breite Verantwortung und Crowd-Sourcing-Ideen für technische Teilaspekte sind ein Thema. Ich möchte auch diskutieren, inwiefern Themen der klassischen Architekturschule aufgeweicht werden – konkret Konzepte wie Zentralisierung und Wiederverwendung.

Sprecher

Stefan Toth (@st_toth) arbeitet als Entwickler, Softwarearchitekt und Berater bei der embarc GmbH. Seine Schwerpunkte liegen in der Konzeption und Bewertung mittlerer bis großer Softwarelösungen sowie der Verbindung dieser Themen zu agilen Vorgehen. Er ist Autor zahlreicher Artikel und des Buchs “Vorgehensmuster für Softwarearchitektur”.

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Eine Veranstaltung des iJUG e.V., organisiert durch die JUG Darmstadt.